Wir haben immer spannende Themen für Praktika und Abschlussarbeiten.

Studenten Praktika

Sie sind Student(in) der Informatik, Medizininformatik oder eines vergleichbaren Studiengangs? Sie begeistern sich für aktive Mitarbeit in kleinen Teams und unbürokratischen Strukturen?

Dann bewerben Sie sich: Wir haben immer spannende Themen für Praktika und Abschlussarbeiten.

Senden Sie Ihre Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Notenspiegel, Immatrikulationsbescheinigung) mit Angabe Ihrer Interessensgebiete an unsere Personalabteilung (etrich(at)melosgmbh(dot)de). Wir prüfen Ihre Bewerbung und unsere Möglichkeiten und geben Ihnen zügig Rückmeldung.

Beispiele für Bachelorarbeiten

Bei der Auftragserfassung werden Patientendaten übernommen. Diese werden entweder manuell eingegeben, aus einem Barcode übernommen oder aus sonstigen Datensätzen entnommen.

Die Patientendaten sollen überprüft werden, damit später z.B. keine kostenpflichtigen Rechnungsrückläufer entstehen. Es gibt verschiedene Anbieter für solche Prüfungen, z.B. die Deutsche Post. Die Prüfung kann offline in einem Batch-Modus sowie online in "Echtzeit" via Webservice erfolgen.
Ziel ist die Implementierung einer Schnittstelle, unabhängig vom Anbieter, die durch Plugins mit dem jeweiligen Webservice kommuniziert.

Schritt 1: Problem dahinter verstehen
Schritt 2: Schnittstelle der jew. Anbieters verstehen
Schritt 3: Schnittstelle gegen einen Webservice implementieren (dazu sind Dinge wie Zertifikate, SSL etc. relevant)

Jedes Programm hat eine Config-Datei, in der kundenspezifische Einstellungen festgehalten sind. Diese Datei wird mittels einer Klasse ConfigReader eingelesen.

Die Datei soll aus dem Programm heraus konfigurierbar (= im Dialog editierbar) sein.

Es soll untersucht werden, ob die im ConfigReader vorliegenden Informationen zur Generierung eines Konfigurationseditors ausreichen. Dazu müssen noch verschiedene Probleme evaluiert werden, u.a. die Berücksichtigung des include-Mechanismus.

Jedes Formular hat Platzhalter, die vom Listgen (Listen-Generator) durch konkrete Daten ersetzt werden. Durch diesen Prozess entstehen Roh-Dateien, aus denen schließlich Befunde oder Rechnungen (im Format PS oder PDF) werden.

Die Formulare sollen durch einen Editor grafisch anpassbar werden. Dazu müssen alle Platzhalter im Formular erkannt werden. Auch komplexere Konstrukte wie z.B. IF-Bedingungen im Formular sollen unterstützt werden. (Idealerweise wird das Parsing der Formulare vom Editor und dem Formular-Auswerter geteilt). Wünschenswert wären WYSIWYG oder eine Preview-Funktion. Durch Anbindung an einen Parser wäre eine schrittweise Debug-Funktion denkbar. Dazu eine Autocompletion oder eine Übersicht über mögliche Platzhalter, zusammen mit einer aufrufbaren Doku zu den Platzhaltern.

Beispiele für Praktika

Derzeit kann der Client nur durch ein Komplett-Update vom Update-Server aktualisiert werden. Es soll möglich sein, über ein Skript die Clients nur zu patchen. Das Skript muss zwischen Ubuntu und Rangee unterscheiden können.

Ein Eingabefeld soll so erweitert werden, dass die Eingabe mehrerer Token möglich ist und diese auch entsprechend visualisiert werden.

Beispiel: Eine Suche soll nach "Mayer" oder "Müller" suchen. Die Eingabe „Mayer, Müller“ liefert Ergebnisse, die genau dem Suchstring entsprechen. Gesucht werden aber alle Einträge von „Mayer“ und „Müller“.

Dazu muss das System wissen (und der Anwender sehen können), dass in dem Feld zwei Angaben "Mayer" u n d "Müller" stehen und nicht die eine Angabe "Mayer, Müller":

Diese Parameter sollen als (löschbare) Tokens in der Zeile dargestellt werden.

Das MELOS-Laborsystem benutzt eine eigene Regelsprache, um Abläufe im System auf den Kunden anpassen zu können. Neue oder bestehende Regeln können nur mit entsprechendem Fachwissen angelegt oder verändert werden. Der Editor soll das für den Kunden/Entwickler vereinfachen.

Dazu integriert der Editor Dinge wie Syntaxprüfung, Regeloperator-Liste (mit Hilfe), Suchfunktion, Auto-Vervollständigung, Anbindung von Testfällen, Sperrmechanismus, Versionskontrolle.

Lis4Future (L4F)

Lis4Future (L4F) ist ein staatlich finanziertes und bereits abgeschlossenes Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) bearbeitet wurde. Folgende Aufgaben sollen das Projekt weiter in Richtung „Produktivsystem“ voranbringen:

Es ist das Ziel, alle relevanten Daten in einer Datenbank abzuspeichern, um effektiver darauf zurückgreifen zu können. Es wird jeweils ein Datenbanksystem zusammen ausgewählt, zu dem zum Vergleich zwei Datenbankarchitekturen entstehen sollen.

Beispielhaft in Schritten:
a) welche Daten sind relevant?
b) wie sind die Daten sinnvoll zu gruppieren?
c) Testen der Geschwindigkeit mit Abfragen, die der Realität entsprechen
(sinnvolle Abfragen sollten mit dem Betreuer erstellt werden)
d) Wiederholung von Schritt b) und c) zweimal
e) Auswertung, Fazit

Das L4F-System hat eine neue Auftragsstruktur im Hintergrund. Der Dateiexporter muss die neue Auftragsstruktur in die alte übersetzen und anschließend über eine passende Schnittstelle Rechnungen erzeugen können.